Marketing-Netzwerk Region Fulda e.V.

Employer Branding - creart, Neidhardt Werbe GmbH

Employer Branding ist nicht nur Marketing Bla Bla …

 

Speziell vor dem Hintergrund des branchenübergreifenden Fachkräftemangels ist Employer Branding heute wichtiger denn je, denn ohne engagierte und entsprechend ausgebildete Mitarbeiter, die sich mit dem Unternehmen identifizieren und im Idealfall sogar dessen Entwicklung aktiv mitgestalten, kann nicht erfolgreich am Markt bestanden und sich von Wettbewerbern differenziert werden. Dabei geht es im Grunde um nichts anderes als Markenbildung für eine spezielle Zielgruppe. Employer Branding sollte für den Arbeitgeber Pflicht und Kür zugleich sein. Kreativität, Authentizität und Nachhaltigkeit bilden die ideale Rezeptur für dessen Erfolg.  

 

Personalmarketing ist das Kernstück des Employer Brandings. Mitarbeiter und Fachkräfte zu finden, zu binden und zielgerichtet und geplant über die gesamte Dauer ihrer Betriebszugehörigkeit - und sogar noch darüber hinaus! - zu begleiten, ist der zentrale Punkt. Es gibt eine Vielzahl an Instrumenten, die hier eingesetzt werden können und die es zu entwickeln und auszugestalten gilt - von Recruiting-Kampagnen und  zielgruppenoptimierten Karriereseiten über die passenden Social-Media-Strategien und Mitarbeiter-werben-Mitarbeiter-Programme bis zu ganzheitlichen Konzepten zur Mitarbeiterinformation, -kommunikation und -bindung.  Ergänzend gibt es über das Personalmarketing hinaus noch viele weitere Elemente, die ein Unternehmen zur einer erfolgreichen Arbeitgebermarke machen – wie ein zielgruppenoptimiertes  Beschäftigungs- und Vergütungssystem, die eigene Corporate Social Responsibility oder eine kreative und außergewöhnliche Arbeitsplatzgestaltung.  

 

Employer Branding ist eins der facettenreichsten und anspruchsvollsten Marketinginstrumente. Es wirkt nach innen und nach außen, gibt Profil und schafft Identität. Wichtig ist zu verstehen, wie es innerhalb der Unternehmenskommunikation einzuordnen ist, welche Schnittstellen es gibt und welche Voraussetzungen und Ressourcen vorhanden sein müssen, um es zu entwickeln und zu einem erfolgreichen Projekt zu machen.

 

Von der Geschäftsführung und den Leitungsebenen getragen, bekommt das Thema Bedeutung und Priorität und kann nachhaltig umgesetzt werden. Auch für mittelständische Unternehmen und kleine Budgets bietet es eine Unmenge an Chancen, um sich vom Wettbewerb zu differenzieren und im Bewerbermarkt hervorzustechen. Entscheidend ist es, Aufgabenstellungen zu erarbeiten und diese in Projekte zu fassen, die dann gezielt und sukzessive umgesetzt werden können. Hier gilt: „Weniger ist manchmal mehr!“ Die definierten Projekte müssen kapazitiv auch umsetzbar sein. Sukzessiv und nachhaltig ist mehr als zu viel nicht Gelebtes auf einmal.

 

Wichtig ist es zudem, am Puls der Zeit zu sein: Trends im Arbeitnehmermarkt zu beobachten, zu wissen wie die Generation Z tickt, Veränderungen in der Kommunikation zu realisieren … Denn hier passiert viel. Es gilt mutig zu sein, die gewohnten Pfade auch mal zu verlassen und Neues auszuprobieren.

 

Anika Wuttke, Geschäftsführerin cre art, Neidhardt Werbe GmbH